Junghundsein

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Ich bin nun ein „Junghund“ sagt Frauchen und hier haben sich so einige Dinge geändert (einige finde ich toll, andere eher nicht so). Erst mal ist es super größer zu sein! Als Minihund kommst Du ja an NICHTS dran *hmpf*. Ich frage mich manchmal wirklich, wie kleine Hunde sich das Essen holen, wenn die Zweibeiner mal nicht da sind, oder geschweige denn Türen aufmachen??

Toll ist auch, dass ich so langsam weiss wie es hier so läuft, z.B. zu wem ich gehen muss wenn ich was haben will, wie ich auf mich aufmerksam mache wenn es Zeit für meine Runde ist und mit welchen Tricks man die Zweibeiner davon überzeugt dass man der liebste Hund der Welt ist :D.

Ich freu mich auch immer ganz doll, dass wir nun fast jeden Tag eine große Runde mit meiner besten Freundin Lotta *klick* machen und wir toben dürfen bis wir umfallen. Auch den anderen Hunden kann ich inzwischen zeigen, wer hier das Sagen hat (wenn einer von denen dann allerdings bellt, mach ich schnell die Biege). Ach ja und ich habe jetzt ein XXL-Bett von meinem Frauchen bekommen, in dem Hund sich herrlich ausstrecken kann *freu*.

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So nun aber mal zu den weniger erfreulichen Veränderungen. Die Schule: *augenverdreh* der Kindergarten war so toll – man durfte toben und spielen ohne das irgendwelche Zweibeiner was wollten. Jetzt spielen wir zwar auch, aber wenn es richtig gut wird ist Schluss mit lustig und wir müssen üben. Ich find’s ja nicht schlimm – mache ich halt schnell die Übungen – und dann geht es weiter, aber die anderen? Der eine beisst in der Leine rum, der nächste hopst in den Graben und der dritte verweigert einfach komplett. Nicht schlau wenn ich mich fragt! Ich mach die Übungen immer super und spare mir den Unfug für Zuhause auf :D.

Auch die Spaziergänge haben sich verändert. Früher durfte ich Haken schlagen und so schnell gehen wie ICH es für richtig halte, aber jetzt dreht mein (wohl orientierungsloses) Frauchen dauernd um??? Spielen ist auch nicht mehr gleich Spielen – ich muss Dinge zurückbringen um was zu Futtern zu kriegen (Frauchen hat noch nicht bemerkt dass ich den Reissverschluss selber öffnen kann und wirklich nur ihr zu Liebe das Ding anschleppe).

Nun aber die größte Veränderung: von heute auf morgen durfte ich nicht mehr bei den Zweibeinern schlafen *schimpf*. Alles hat damit angefangen, dass ich bei Frauchens Frauchen zu Besuch war und die sehr unkooperativ in Sachen Schlafgestaltung war. Ende vom Lied ist nun, dass ich in meinem Korb schlafen muss, allerdings ganz dicht bei den Zweibeinern. Eigentlich ist es auch viel bequemer, weil ich mehr Platz habe (die dicken Zweibeiner machen ja kein Platz). Ihr seht, es ist nur halbschlimm, aber ich muss ja ein bisschen Drama in die Sache bringen, damit Herrchen und Frauchen ein schlechtes Gewissen haben (hat ja auch funktioniert – Frauchen hat mir ein Luxusbett genäht und sogar ihr altes Kopfkissen dafür geopfert).

Ich hoffe aber, das mir weitere Veränderungen erspart bleiben, denn momentan ist mein Leben super! Hat sich bei Euch auch schon mal was geändert?

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9 Gedanken zu “Junghundsein

  1. Also eigentlich ist Junghund sein doch echt prima! Bei mir waren die Veränderungen allerdings ein bisschen anders. Ich durfte als Welpe nicht im Zweibeinerbett schlafen, als Junghund schon (und immer noch) *strahl* Als die HundeSCHULE anfing nervig zu werden, durfte ich erst eine Klasse überspringen und dann haben wir direkt damit aufgehört und ich hatte Privatunterricht beim Frauchen (auch nicht immer ein Zuckerschlecken 😉 ). Jo, mehr war es dann eigentlich doch nicht 😉 Du solltest aber deinen Zweibeinern in der HuSchu echt nicht zu leicht machen, die wollen auch gefordert werden, weißt du – sonst langweilen die sich ziemlich schnell 😉

    *wuff* deine Lilly

    • Waaaaas? Du darfst immer noch im Bett schlafen?? Das erzähle ich sofort meinem Frauchen – die spinnt jawohl. Mir sagt sie was von wegen ich wäre zu groß, dabei bist Du ja ähnlich wie ich, oder?
      Privatunterricht – ne da geh ich lieber in die Hundeschule – Frauchen ist immer so streng und dann gibt es ja nicht mal Spieleinheiten. Das mit dem Fordern, hab ich so noch gar nicht bedacht – stimmt Frauchen ist ja sonst viel zu verwöhnt und unausgelastet. Ich dachte ich spare mir den Quatsch für die Pubertät auf!! 😀
      Ganz lieben *wuff* Gruß
      Rico

  2. Also bei mir hat sich gar nicht so viel geändert…im Zweibeinerbett durfte ich noch nie wirklich schlafen (erst mit ca. 1 Jahr darf ich jetzt morgens ab und zu zum kuscheln dazukommen – viel zu spät und eindeutig wenig wenn du mich fragst -.-) In unserer Handelsschule gab es keine richtige Welpenspielstunde…da musste ich schon von Anfang an kleine Übung machen…natürlich alles mit Spiel und Spaß 😉 Und Zuhause haben die Zweibeiner irgendwann angefangen, alle Sachen immer akribisch wegzuräumen, sodass ich meine Kreativität nicht mehr ausleben konnte *motz* Ansonsten wird es eigentlich nur besser…längere Spaziergänge, öfter mal ein Playdate und beim kuscheln auf der Couch richten sich die Zweibeiner nach dir aus 😛 Genieß die Zeit…

    Liebe Wuffs, deine Amber ♥

    • Oha .. das muss ich doch wirklich mal meinen Zweibeinern sagen, so geht es ja nicht. Andere Hunde dürfen ALLE mit ins Bett … nur ICH nicht. Frauchen sagte zwar, dass ich morgens zum Kuscheln ins Bett darf, aber erst wenn das mit dem nachts alleine Schlafen klappt .. ;(
      Playdates hatte ich auch schon ein paar und die Spaziergänge mag ich am liebsten in XXL Form. Nur über dieses langweilige Übungen machen in der Hundeschule muss ich mit Frauchen noch mal sprechen!! *schwanzwedel* Dein Rico

  3. Ich darf auch in das Bett :-))) nur ist es mir da zu warm, ich bleib nie lange drin. Ich schlaf lieber vor dem Bett, da hab ich auch viel mehr Platz.
    In die Schule muß ich zum Glück nicht. Dafür muß ich aber von Anfang an lernen. Aber das hat mir immer Spass gemacht und Frauchen ist auch ganz zufrieden mit mir.
    Allerdings habe ich ein großes Hobby…ich dekoriere wahnsinnig gerne um. Gestern hab ich zb den Katzenkratzbaum mitten ins Wohnzimmer gezogen. Der steht sonst immer am Fenster, aber ich dachte meine kleinen Krallenfreunde sollten auch einmal einen anderen Ausblick geniessen.
    Ich hab auch schon den Katzenkorb mit Katze umgestellt, oder unser Hundebett, aber das findet Frauchen alles nicht so schön.
    Und als ich vor ein paar Tagen neben meinem Freund Timo saß…da blieb Frauchen sprachlos stehen und schaute mich nur mit großen Augen an. Timo ist mein Katzenkumpel, der sitz öfters auf dem Küchentisch, ich dachte ich gesell mich mal zu ihm. Ich denke sie war total stolz auf mich 🙂
    Viele liebe wuffs von Shane

    • Oh Du bist auch so ein Deko-Freund .. schlimm dass die Zweibeiner das nicht würdigen oder? Dabei finde ich das richtig klasse dass Du auch an Deine Katzenkumpels denkst (die können sich ja schliesslich nicht alleine mit Ihrem Korb bewegen). Die Idee mit dem Küchentisch ist ja prächtig – wie bist Du denn da hoch gekommen? Ich schaffe es immer nur mit meinen Pfoten, aber ganz drauf?? Bin für Tipps dankbar!!
      *wuff* und schwanzwedelgrüße von Rico

      • pssst, aber nicht verraten, den Trick hab ich bei den Katzen abgeschaut. Die haben immer so coole Ideen. Ich bin erst auf dem Stuhl geklettert und dann auf dem Tisch. Sah ,glaub ich, nicht sehr elegant aus. Timo hat sich das grinsen verkniffen, ich hab es genau gesehen, auch wenn er es abstreitet. Timo hat mir auch beigebracht auf dem Kratzbaum zu klettern, von da aus komme ich dann auf die Fensterbank. Jetzt versucht er mir das „Miau“ beizubringen, aber das schaffe ich nicht.
        Ich wünsch dir noch einen schönen Tag und viel Spaß beim Gassi gehen
        Ein fröhliches gewuffel von Shane

        • Ahhh das ist ja geschickt – das werde ich auch mal üben – allerdings erstmal wenn Frauchen nicht zuhause ist 😀
          *wuff* Dein Rico

  4. Pingback: Was’n das? | beccsmade

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