Frühstücks-Zopf

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Im Moment sind die Tage ziemlich vollgepackt und umso mehr freut man sich auf’s Wochenende (Rico hat Morgen seine erste Trailstunde 🙂 ). Wochenenden sind so toll, weil man sich mehr Zeit für alles nimmt – länger schlafen, ausgiebig Frühstücken und abends etwas leckeres Kochen. Da meine Küchenmaschine sich schon arbeitslos melden wollte, hab ich mich heute erbarmt und ihr etwas Arbeit verschafft. Ich habe hin und her überlegt ob Kuchen, Muffins oder Kekse … bis mir ein Päckchen Trockenhefe in die Hände gefallen ist: Hefezopf na klar!

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9 Monate – Frauchen berichtet

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„Die Zeit rennt“ und „sie werden so schnell groß“ waren für mich bis jetzt Sprüche die ich müde belächelt habe. Rational wie ich nunmal bin, habe ich immer gedacht – natürlich werden sie groß und das weiss man doch auch vorher :). Tja, jetzt habe ich aber hier einen Halbstarken auf meinem Sofa liegen und und frage mich tatsächlich: Was ist aus den 6kg geworden, die vor nicht allzu langer Zeit nur 20 Quadratzentimeter Platz in Anspruch genommen haben? Rico ist wirklich groß geworden!!!! Und damit meine ich nicht nur älter, sondern definitiv auch größer!

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Frei-Tag

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Hallo und *wuff* an alle Vier- und Zweibeiner. Ich hab ja schon lange nichts mehr von mir hören lassen, aber wie Ihr ja wisst, muss ich arbeiten gehen (bzw. Frauchen beim Arbeiten beaufsichtigen). Frauchen und ich machen neuerdings unsere große Runde schon morgens (die Olle schmeisst mich wirklich in aller Frühe aus dem Bett). Für Fotos ist es um diese Uhrzeit definitiv zu dunkel (kann ich das eigentlich bei Vier Pfoten melden? Das ist Tierquälerei!!). Heute hatte das Frauchen aber frei und so konnte ich endlich mal wieder ausschlafen und zur gewohnten Zeit zum See.

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Meine Runde morgens mag ich ja, weil Frauchen da immer einen Ball und eine Armverlängerung zum Werfen dabei hat, aber leider trauen sich um diese Uhrzeit keine anderen Vierbeiner aus dem Bett. Heute zur „normalen“ Uhrzeit hab ich aber ganz viele Kumpels getroffen. Frauchen hat das alles nicht so recht interessiert, sie hat geknipst und sich ganz quitschig gefreut weil die Fotos „scharf“ geworden sind??? Was immer das bedeutet. Ich finde Frauchen hat absolut kein Talent zum Fotografieren, sie erwischt mich immer in den ungünstigsten Posen, aber seht selber:

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Was gibt es denn da zu Lachen? Was soll mit meinen Ohren sein? Fledermaus??? Frechheit!!! Sowas nennt man aerodynamisch, aber davon verstehen die Zweibeiner ja nix. Je nach Situation kann ich die auch anlegen. Hier ist der Beweis:

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Frauchen wundert sich immer wieder wie schnell ich geworden bin. Mittlerweile halte ich locker mit den Großen mit und wenn mein Ball fliegt, dann gibt es sowieso kein Halten mehr. Selbst meine beste Freundin Lotta habe ich mittlerweile eingeholt *chrchr*.

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Es war mal wieder sehr schön am See und nun muss ich mich ein wenig auf’s normalgroße Ohr *zu Frauchen schiel* legen. Hoffe Ihr habt auch so einen schönen Frei-Tag.

CD Aufbewahrung

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Manchmal fallen mir Dinge im Alltag auf, für die es keine zufriedenstellend Lösung gibt (zumindest für mich). Das wirft die Frage auf, ob ich einfach „speziell“ bin, oder ob ich mich einfach mit den existierenden Lösungen nicht anfreunden kann. Die Aufbewahrung von CDs in meiner Sporttasche ist genau so ein Fall. Viele werden sich jetzt fragen, warum ich überhaupt CDs mit mir rumschleppe und warum es ein Problem darstellt, in meiner Fast-Reisetasche ein paar CDs zu verstauen. Es ist so: die CDs brauche ich für meine verschiedenen Trainerstunden und ich möchte die CDs nicht IN die Sporttasche (mit womöglich nassen Sachen) stopfen, sondern in das kleine Außenfach und da passen die herkömmlichen Hüllen nicht rein. Deswegen habe ich mir einfach eine flache Hülle selber genäht.

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Die Hülle war schnell genäht. Aus roten Polsterleder (mit Fleecerücken, dann lässt es sich einfacher nähen und ist etwas voluminöser) habe ich Außen- und Innenseite zurechtgeschnitten. Für die Fächer habe ich beschichtete Baumwolle doppelt gelegt und an die vordere Kante eine Naht gesetzt. Alles rechts auf rechts zusammennähen und zum Abschluss noch KAM Snaps als Verschluss anbringen (das geht auch sehr gut am Ende, da die Ecken noch zugänglich sind 🙂 ).

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Nun habe ich endlich keine losen CDs mehr rumfliegen und falls beim Training doch mal Schweiss darauf landen (iiihgitt wer schwitzt denn bitte beim Sport??), dann kann ich die Hülle einfach abwischen.

Habt Ihr auch manchmal Dinge, wo Ihr Euch fragt, warum es dafür keine besseren Lösung gibt?

Brownie-Marble Cheesecake

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Da ich mich die letzte Woche sehr rar gemacht habe, gibt es heute für Euch ein Rezept, dass ich schon vor längerer Zeit gebacken habe, aber als etwas besonderes aufheben wollte (sozusagen als Ass im Ärmel 😀 ). Es handelt sich um den unglaublich leckeren Brownie-Marble Cheesecakes nach Cynthia Barcomi. Warum dieser Kuchen der Oberhammer ist? Cheesecake und Brownie in einem – da muss man doch nicht fragen?? Ich habe das Rezept nur leicht abgewandelt und für eine 20er Springform angepasst. Der Kuchen wird schonend im Wasserbad gegart (war auch MEIN erstes Mal).

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Die Schokosoße habe ich bereits am Vortag zubereitet und Schleckermäulchen können die Menge auch gerne verdoppeln und für Eis, Waffeln usw. im Kühlschrank aufbewahren.

Zutaten Schokosauce:

  • 75ml Wasser
  • 25 gr Zucker
  • 40ml Zuckerrübensirup
  • 30gr ungesüßter Kakao
  • 20 gr Schokolade

Zutaten Boden (Springform 20cm Ø):

  • 200 g Zartbitterschokolade (gute!)
  • 75 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • 1/4 TL Natron
  • Prise Salz

Zutaten Füllung (Springform 20cm Ø):

  • 600 gr Frischkäse
  • 150 gr Zucker
  • 200gr saure Sahne
  •  2 Eier
  •  Prise Salz

Für die Soße das Wasser mit Zucker, Sirup und Kakao verquirlen, kurz aufkochen und dann vom Herd ziehen. Die Schokolade hacken, zugeben und schmelzen lassen. Soße abkühlen lassen und kalt stellen.

Für den Boden den Ofen auf 150° Umluft vorheizen. Für den Boden Schokolade, Butter und Zucker im Wasserbad schmelzen lassen und etwas abkühlen lassen.  Sobald die Schokomischung kalt ist die Eier, Mehl, Salz und Natron hinzugeben und gleichmäßig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben. Ca. 30 Minuten backen und anschliessend etwas auskühlen lassen (der Ofen kann an bleiben oder ihr heizt ihn für die Füllung erneut auf 150° Umluft auf).

Nachdem der Boden ausgekühlt ist kommt die Füllung: Den Frischkäse mit dem Zucker verrühren, dann die saure Sahne und anschließend Eier und Salz hinzugeben (im Originalrezept sind ist mehr Salz angegeben, aber ich finde eine Prise reicht, dann der Frischkäse auch schon salzig genug ist). Nun kommt der spannende Part: die Springform für den Ofen abdichten. Dazu 3 Bahnen Alufolie sternförmig übereinander legen und an den Seiten der Form hochziehen. Das Ganze in eine Fettpfanne, Auflaufform, Bräter oder Ähnliches stellen (so das eben genug Wasser um den Kuchen rum ist).

Die Hälfte der Füllung in die Form gießen und darauf die Hälfte der Schokosauce verteilen (nicht so viel naschen). Danach die restliche Käsefüllung und der Rest Soße. Mit einem Holzspieß ein Marmormuster machen. Die Fettpfanne, Bräter oder was auch immer ca. 3cm Hoch mit Wasser füllen. Kuchen reinsetzten und alles für ca. 60 min backen. Nach dem Backen sofort die Alufolie entfernen und den Kuchen mit einem Messer vom Rand lösen (unschöne Risse vermeiden). Nicht erschrecken, der Kuchen ist noch etwas wackelig wenn er aus dem Ofen kommt, aber beim Abkühlen wird er fest :).

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Der Kuchen macht schon etwas Arbeit, aber für einen besonderen Anlass lohnt er sich auf jeden Fall. Der klitschige Boden mit der leicht säuerlichen Käsedecke und den Schokoklecksen … mhhhhhh!!!

Aus eins mach zwei – Geburtstagskuchen

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Der nächste Geburtstag steht im Kalender und dieses mal ist Herr beccsmade dran. Da nicht groß gefeiert wird und wir auch nur vier Personen zum Kaffeetrinken sind, habe ich zwei kleine Kuchen gebacken (ein großer ist ja langweilig und man hat keine Auswahl 🙂 ). Das praktische an den Kuchen ist, dass man den Grundmürbeteig nur einmal kneten muss und für beide Kuchen verwenden kann. Eigentlich war das aber eher Zufall. Ich wollte Birnen und Äpfel verbrauchen und hatte mir einen gedeckten Apfelkuchen in den Kopf gesetzt. Da Ihr ja von unserer Käsekuchenabhängigkeit wisst, war Euch sicher klar, dass noch ein Schmandkuchen dazu musste.

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Die Rezepte sind für zwei kleine Springformen ausgelegt (18cm und 20cm Ø). Für eine normale 26cm oder 28cm Springform, könnt Ihr die Rezepte einfach verdoppeln. Ich mache das meistens sowieso nach Gefühl und weiss beim Schälen der Äpfel, wie viel Apfelmasse ich brauche oder wie viel Quark-Schmand Gemisch.

Zutaten Mürbeteig:

  • 300g Mehl
  • 200g Butter
  • 150g Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 4 EL Eiswasser

Zutaten Schmandfüllung:

  • 3 weiche Birnen
  • 1 Becher Schmand
  • 200g Quark
  • 100ml Sahne
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 Pck. Vanillepuddingpulver
  • Zitronenabrieb

Zutaten Apfelfüllung:

  • 5 mittelgroße Äpfel
  • Saft einer Zitrone
  • 50g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 25g Butter
  • 2 Tropfen Bittermandel
  • 1 EL Vanillepuddingpulver

Alles schnell mit den Händen verkneten (ich nehme immer Einmalhandschuhe) und den Teig 2/3 – 1/3 aufteilen. Mit dem kleinen Teil die 18cm Form auskleiden (Boden mit Backpapier belegen und dann Teig auf dem Boden verteilen und einen Rand hochziehen). Tip: Ich teile die Teigportion meistens noch mal auf und verwende 2/3 für den Boden und 1/3 für den Rand. Hierfür rolle ich den Teig in eine Rolle die so lang wie der Umfang der Springform ist, lege sie auf den Boden und drücke sie als Rand an die Form.

Die fertige Form in den Kühlschrank stellen. Den übrig gebliebenen Teig wieder dritteln (ein drittel für den Deckel, zwei Drittel für Boden und Rand). Den Teig für den Boden in einen Gefrierbeutel stecken und mit dem restlichen Teil wie bei der kleinen Form verfahren.

Schmandfüllung
Den Ofen auf 150° Umluft vorheizen. Die Birnen schälen, entkernen und klein schneiden. Die Zutaten für die Schmandmasse mit dem Mixer kurz verrühren. Die Birnen in die Form geben, den Guss darauf verteilen und ca. 45min backen.

Apfelfüllung
Während der andere Kuchen im Ofen ist, kann die Apfelfüllung vorbereitet werden. Hierfür die Äpfel schälen, entkernen und kleinschneiden. In einem Topf 25g Butter zerlassen, Äpfel und restliche Zutaten (bis auf das Puddingpulver)dazu geben und 10min dünsten. Zum Schluss das Puddingpulver über die Äpfel stäuben und kurz unterrühren. Die Apfelmasse abkühlen lassen.

Wenn der erste Kuchen aus dem Ofen raus ist kann die abgekühlte Apfelmasse in die Form. Den restlichen Teig als Deckel ausrollen und auf die Äpfel geben. Hierbei den Rand gut verschliessen. Den Kuchen bei 150° Umluft ca. 30min backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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