Was macht eigentlich Rico?

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Ich habe schon so lange nichts mehr geschrieben und vor allem gab es lange keine Neuigkeiten über Rico. Was ist eigentlich aus dem kleinen hibbeligen Junghund geworden? Wie macht sich Rico im Büro und was ist mit unserer Baustelle „alleine bleiben“? Das alles versuche ich heute aufzugreifen. So viel kann ich allerdings schon vorweg nehmen – aus dem kleinen hibbeligen Junghund ist ein großer hibbeliger Erwachsenenhund geworden :D.

18 Monate ist Rico nun alt – oder besser 1,5 Jahre (Rico meint bei erwachsenen Hunden zählt man nicht mehr in Monaten). Mir kommt es schon vor, als wäre es Ewigkeiten her, dass wir ein kleines, zitterndes, 6kg leichtes Fellknäuel ins Auto geladen haben.  Wenn mich heute jemand fragt, wie Rico als Welpe war, würde ich vermutlich ganz überzeugt antworten „ach das war eigentlich total einfach mit ihm!“. Faszinierend wie man die ganzen kleinen Problemchen, Rückschritte und Baustellen im Nachhinein vergisst.
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Das „alleine bleiben“ war unsere größte Baustelle. Rico hat anfangs gejault und geweint, obwohl wir alles genauso gemacht haben wie es im Lehrbuch stand. Andere Hundebesitzer triumphierten stolz mit 3 Stunden alleine bleiben und Rico schaffte kaum 20 Minuten. Nach der Jaulphase mussten unsere Bücher dran glauben (diese von Rico aufwendig verzierten Exemplare stehen hier immer noch im Regal – nur für den Fall …), aber auch das hat sich erledigt und fast über Nacht konnte Rico entspannt alleine bleiben (eine Kamera lieferte den Beweis).
Auch mit dem Büroalltag hat sich Rico arrangiert. Er freut sich jeden Morgen auf meine Kollegen und schläft die meiste Zeit auf einem seiner Plätze (ja, Rico hat mehr als nur EINEN Platz im Büro). Allerdings gibt er mir auch zu verstehen, wenn es dann reicht und er gerne Action hätte oder nach Hause will. Trotzdem ist es unglaublich schön, dass Rico mit ins Büro darf und nicht alleine zuhause bleiben muss.

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Rico ist und bleibt ein Vizsla und wird vermutlich nie die Gemütlichkeit eines Bassets an den Tag legen, aber auch er wird souveräner und entspannter. Beim Agility ist er total konzentriert bei der Sache und draußen lässt er sich prima Abrufen (am Ball Abgeben arbeiten wir noch 🙂 ). Begegnen wir anderen Menschen ist er meistens ziemlich aufgeregt und wenn er seine Lieblingsmenschen sieht, gibt es kein Halten mehr. Das Größte ist es jedoch für ihn, mit seinem Rudel abends auf dem Sofa zu liegen, dann holt er ein Kuscheltier (Rico bringt IMMER ein Geschenk mit) und schmiegt sich ganz dicht an uns. Die Sofaverteilung ist ca. 60:40 – 60 Prozent für ZWEI Zweibeiner und 40 Prozent für Rico!!

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Nicht nur Rico hat einiges in seiner Zeit bei uns gelernt, sondern wir auch. Rico bringt uns zum Lachen und zeigt uns, dass wir nicht alle Dinge immer so verkniffen sehen müssen. Manche Sachen brauchen eben einfach Zeit und Geduld und kein Problem ist so groß, dass man es nicht mit einem Kuscheltiergeschenk lösen kann :).

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3 Gedanken zu “Was macht eigentlich Rico?

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